Christian Griesbeck

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Start Über mich Interessen

Meine Interessen

Ich habe ein breites Interessenspektrum - ein Teil davon findet sich ja hier auf meiner Homepage noch ausführlicher beschrieben.

Ein wichtiges Thema ist die Softwareentwicklung, die meine Existenzgrundlage bildet. Eigentlich mag ich keine Computer, sie waren für mich nie Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck meines kreativen Schaffens. Besonders spannend finde ich es, Probleme zu lösen, neue Produkte zu erfinden und zu gestalten.

Mein Hauptinteresse ist der Tanz in allen Formen. Zur Zeit beschäftige ich mich zentral mit historischem Tanz und möchte in Ermangelung einer bestehenden Gruppe dafür in Frankfurt/M eine selbige in absehbarer Zeit gründen. An anderen Tanzformen habe ich bereits viele ausprobiert, Schwerpunkt ist hier das Ballett, das meinen Körper restrukturiert hat und Basis aller Bewegungsmöglichkeiten bildet. Natürlich war ich auch intensiver Zuschauer von Bühnentanz – leider ist das zur Zeit durch mehrere Faktoren eingeschränkt.

Ein an den historischen Tanz angehängtes Interesse ist das Reenactment, das möglichst authentische Nacherleben einer vergangenen Zeit. Wobei ich kein Interesse an der militärischen Sparte habe, die dieses Gebiet oft dominiert – rummarschieren und Schlachten nachspielen ist nicht mein Fall, ich bin wohl eher ein Bürger- oder Höflingstyp.
 
Da ich niemanden gefunden habe, der mir meine historische Kleidung gemäß meinen Ansprüchen anfertigt (bzw. die Leute, die das auf entsprechendem Niveau machen für mich unbezahlbar wären), habe ich damit begonnen, mir selber Kleidung anzufertigen.

Daneben mag ich Film und Filmgeschichte – ich habe viele Filme im Frankfurter Filmmuseum gesehen und eine kleine Filmsammlung. Dabei ist es mir immer wichtig, alte Filme im Geist der Zeit zu sehen, in der sie entstanden sind. Ohne ein Gefühl für die Zeit kann man viele Filme nicht mehr verstehen. Es gab eine Zeit, in der ich im Schnitt jeden Tag einen Film im Kino gesehen habe. Das Kino als abgeschlossener dunkler Raum ist wie ein Vergrößerungsglas, das hilft, sich auf den Film zu konzentrieren. Das Pantoffelkino wird da nie mithalten können.

Und natürlich mag ich Musik in allen Formen, wobei ich eher ein E- als ein U-Musik Mensch bin. So findet sich in meiner kleinen Musik-CD Sammlung doch eher das, was in der Marketingsparte Klassik geführt wird. Ein Schwerpunktinteresse gilt dabei dem, was in der E-Musik „Neue Musik“ genannt wird. Wie das Kino beim Film, hilft der Konzertsaal, sich auf die Musik zu konzentrieren, und so hatte ich eine Phase mit intensiven Konzertbesuchen. Ein besonderer Ort ist die Oper – hier kommen mehrere Faktoren zusammen, und es bildet sich im Idealfall ein Gesamtkunstwerk.

Zurück zum Tanz. Ich bin gerade dabei, mir eine kleine Sammlung mit Tanzbüchern anzulegen. Es ist insbesondere spannend zu sehen, welch hohen Stand die Diskussion zum Thema Tanz in Deutschland bis 1933 erreicht hat – an diesen Diskurs ist nie wirklich angeknüpft worden.

Das bringt mich zum letzten Punkt, dem Interesse am Denken und dem Diskurs. Ich hatte nicht völlig grundlos Philosophie studiert, auch wenn die akademische Philosophie sich mittlerweile zum Teil in ihren sorgsam gehüteten Spinnweben eifrig verheddert hat.