Christian Griesbeck

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Tag: Playford

Christian
Tanztag und Social mit englischen und amerikanischen Kontratänzen in Sindlingen
20.03.2010 10:00:00

Dies ist nun am 20.03.2010 der zweite Tanztag, bei dem Ulrike englische und amerikanische Kontratänze von Playford bis Heute in Sindlingen unterrichtet. Wieder stehen viele Tänze auf dem Programm und auch ein paar Klassiker sind dabei. Neu ist bei einigen Tänzen die Livemusik.

Am Abend des Tanztages gibt es ein Social, ein kleiner mehr informeller Ball, an dem noch einmal die Favoriten des Tages getanzt werden und zusätzlich ein paar Klassiker. Neu ist, dass wir uns diesmal zum Teil etwas in Schale geschmissen haben und im Stil der Jane Austen Zeit gekleidet sind. Alle haben ihren Spaß, und am Ende des Tages haben wir rund 30 verschiedene Tänze getanzt.



Tags: Tanz | Workshop | Ball | Playford

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Christian
Historischer Tanz - Kontratanz durch die Jahrhunderte mit Jadwiga Nowaczek
07.11.2009 14:00:00

Mein zweiter LAG Workshop mit Jadwiga Nowaczek ist am 07./08.11.2009 Marburg. Es ist eins der Marburger Lieblingsthemen, die regelmäßig als Workshop auftauchen: „Kontratanz durch die Jahrhunderte“. Auf dem Programm steht: „Anello“ (Domenica da Piacenza), „Parsons farewell“ (Playford 1551 - nur die erste Strophe), „La Caccia d'Amore“ (Negri 1602 nur zwei von fünf Teilen), „Daphne“ (Playford 1651). „La Prudente“ (Robert d’Aubat Saint-Flour ca. 1757) und „La Surprise“ (Helmke 1829). Jadwiga will die Verbindungen zwischen den Tänzen der verschiedenen Zeiten aufzeigen. Nun ich hätte mir mehr Technik, dafür vielleicht weniger Jahrhunderte, gewünscht. Es ist sicher gut für Anfänger, mal einen Überblick zu bekommen. Mit etwas Erfahrung bleibt aber so ein Tanz durch die Jahrhunderte in 10 Stunden unbefriedigend.



Tags: Tanz | Workshop | Renaissance | Playford | Rokoko | Biedermeier

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Christian
2. Burgauftritt in Kronberg zum Tag des offenen Denkmals
13.09.2009 14:30:00

Am 13.09.2009 ist mein zweiter Auftritt zum Tag des offenen Denkmals mit dem HTK Schwalbach auf Burg Kronberg. Wieder ein Programm mit Playford Tänzen, am Vormittag wird wieder alles eingeübt, was am Nachmittag getanzt werden soll. Zur Schwalbacher Truppe stoßen wieder ein paar Externe. Diesmal ist Dave auch aktiv mit dabei, der im letzten Jahr noch Zuschauer war und Photos gemacht hat, aber als SCD-Tänzer ist das ja kein Problem. Die Probleme fangen erst auf Burg Kronberg an. Wir stehen trotz Vereinbarung nicht auf dem Programm und der Raum zum Umziehen ist durch eine Verkaufsveranstaltung blockiert, aber wir finden schließlich einen Kellerraum. Dann fehlt die Musikanlage, bzw. der Schlüssel dafür ist verschwunden – kurzentschlossen rast Heinz – Irmgards Mann – zurück nach Schwalbach und holt einen Ghettoblaster. Nachdem das Fechtturnier, das bis in unsere Auftrittzeit angesetzt ist, zu Ende ist und nicht mehr die Bühne blockiert, fangen wir schon mal an, bevor alle Zuschauer gehen. Immer noch haben wir keine Musik, irgendjemand klopft einen Rhythmus und wir summen die Melodie. Dann kommt Heinz völlig außer Puste mit dem CD-Gerät an und wir haben Musik. Wir beginnen noch einmal mit den Tänzen, am Ende Applaus, es herrscht Einigkeit, Kronberg sieht uns so schnell nicht wieder.



Tags: Tanz | Auftritt | Renaissance | Playford

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Christian
Auftritt beim Kleingartenverein 1961 Rohrwiese e.V.
05.07.2009 13:30:00

Nicht jeder Auftritt verläuft so glorreich wie man das sich wünscht, und dies ist einer der weniger glorreichen. Alles fing damit an, dass Viola für das Fest anlässlich des 40sten Jubiläums der Anlage Grumbach des Schwalbacher Kleingartenvereins 1961 Rohrwiese e.V. nach Programmpunkten suchte. Sie hat sich einen Auftritt mit Renaissancetänzen gewünscht und da sie ein beliebtes Mitglied im HTK Schwalbach ist, waren natürlich viele gern bereit, ihr zu helfen. Irmgard selbst war zu dem Auftrittstermin verhindert, so dass mir die unrühmliche Aufgabe zufiel, an diesem Termin verantwortlich zu sein – dummerweise war ich es nicht für die Vorbereitung. Gegen meinen Rat („Die wollen eh nur die Kostüme anschauen, mit viel Tanz langweilt man dort nur alle“) wurde ein langes Showprogramm mit 8 Tänzen einstudiert, Viola wollte es so und es war ihre Show.

Dann kam die gute Nachricht: der Kleingärtnerverein hat tatsächlich eine Art Bühne aufgebaut. Die schlechte Nachricht sahen wir vor Ort: sie ist kleiner als versprochen und wird zudem zum Teil vom Zelt des Alleinunterhalters blockiert – die effektive Tanzfläche ist für vier Paaren sehr eng. Wir diskutieren, ob wir nicht lieber auf der abschüssigen Wiese nebenan tanzen, aber das wäre vermutlich noch schlechter gewesen, also – ganz ganz kleine Schritte machen. Vor dem Auftritt meinte Edith, ich müsse unbedingt noch einen neuen Schleier an Violas Kopfbedeckung annähen, weil ich ja so gut nähen kann – ich hab ja auch nichts besseres zu tun, nun gut. Zum Umziehen habe ich dann nicht genügend Zeit, geschweige denn um noch mal auf meinen Zettel zu schauen, mit der von mir geschriebenen Kurzanleitung von allen Tänzen. Das Verhängnis nimmt unaufhaltsam seinen Lauf.

Alles begann mit der „Pavane Ferrarese“; die Bühne reichte nicht, um den Bogen zu bekommen, dumm wenn man vorher nicht proben kann – Neustart. „Anello“ ist putzig und klein – er war der beste Tanz des Mittags. Ja Mittags, die Sonne brütet und das Publikum wartet darauf, dass nach unserer Vorstellung endlich die Tombola eröffnet wird. Ich springe zwischen Ansagen (das mich zunehmend nervös macht) und Tanzen hin und her und frage Viola, ob wir nicht lieber auf die Ansagen verzichten sollen, nein sie will sie unbedingt haben. Bei „Indian Queen“ wird klar, dass die ersten Erinnerungsausfälle bei ein Teilnehmern einsetzen – wir hätten an dem Vormittag der Aufführung noch mal üben sollen, alles läuft schiefer und schiefer. „Rufty Tufty“ tanzen wir auf der kleinen Tanzfläche mit zwei Sets um 90 Grad gedreht, nun klappt das mit dem Abschauen auch nicht mehr. Und schon wieder ein Longway: „Black Nag“ zwar nur für drei Paare, aber wohin soll man sich auf der Tanzfläche beim „lead up“ oder bei den „slips“ bewegen? Das Round von „Gathering Peascods” wird ein Oval, wie ging der Tanz noch mal, bin ich Frau oder Mann, und wie soll ich mich in dem Minikreis bewegen? Den nächsten Longway „Prince George’s Birthday“ müssen wir abbrechen, er wird mit „Indian Queen“ vermischt, wir sind neben der Musik, weil Teile vergessen werden – Chaos! Statt aufzuräumen und weiterzutanzen, bleiben einige einfach stehen und fangen an zu diskutieren! Autsch! Noch mal. Nikolaus, Violas Mann, der die Musik steuert, fragt ob wir nicht Schluss machen sollten? – Nein den letzten Tanz stehen wir auch noch durch. „Sellenger`s Round“, wieder ein Oval, läuft halbwegs rund und versöhnt uns noch ein bisschen mit dem Auftritt.

Immerhin, bei dem Auftritt sind mir ein paar Dinge klar geworden. 1. Ein wichtiges Element im Training ist: „Desaster Dancing“ – zu lernen mit Fehlern umzugehen und sie so schnell wie möglich aufzuräumen. Und vor allem weiterzutanzen und nicht mitten in einem Auftritt anzufangen zu diskutieren. Das ist etwas, was man beim SCD gut lernt. Läuft eine Figur schief, gehe da hin wo du die nächste beginnst. 2. Eine geteilte Verantwortung ist keine Verantwortung – sollst du für den reibungslosen Ablauf eines Auftritts gerade stehen, muss in deiner Verantwortung mindestens auch die Generalprobe mit allen Beteiligten liegen. Zu viele Köche verderben hier den Brei. 3. Wenn du mit Leuten eine Aufführung machst, die sich die Tänze nicht gut merken können, brauchst du eine Probe kurz vor der Aufführung. Alles andere ist ein extrem hohes Risiko. 4. Kein Auftritt ohne Proben mit den richtigen Maßen der Bühne. Besser ist es natürlich, vorher auf der Bühne proben zu können. 5. Beim historischen Tanz geht es in erster Linie um den Tanz und nicht um das Verkleiden. Keine Kostümproben und Nähereien direkt vor dem Auftritt. Die Kostüme müssen rechtzeitig vorher fertig sein, jeder muss sich auf den Tanz fokussieren und soll sich nicht mit Kleidungsgeschichten kurz vor dem Auftritt ablenken. 6. Das alles ist nicht das Level auf dem ich tanzen will, ich will besseres Training für bessere Leute, die wirklich weiter kommen wollen und als Ziel historisch akkurates Tanzen haben.



Tags: Tanz | Auftritt | Renaissance | Playford

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Christian
Tanztag mit englischen und amerikanischen Kontratänzen in Sindlingen
24.05.2009 10:00:00

Am 24.05.2009 ist der erste Tanztag mit englischen und amerikanischen Kontra-Tänzen, den Dave in Sindlingen organisiert hat. Es gab allerdings bereits einen Vorläufer im Haus der Jugend Frankfurt. In der internen Veranstaltung unterrichtet Ulrike eine bunte Mischung von Kontratänzen aus aller Welt in der Zeit von Playford bis heute. Am Abend gibt es ein kleines Social, bei dem die beliebtesten Tänze des Tages wiederholt werden und noch ein paar neue Tänze getanzt werden. Zum Schluss waren sich alle einig: das müssen wir wieder mal machen.



Tags: Tanz | Workshop | Ball | Playford

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Christian
HTK Schwalbach in Kronberg
14.09.2008 16:00:00

Der "Historische Tanzkreis Schwalbach" hatte anlässlich des Tags des offenen Denkmals am 14.09.2008 einen Auftritt bei der Burg Kronberg. Abgesehen davon, dass ich erst etwas kurzfristig erfahren hatte, dass wir nicht nur "Playford" machen, sondern im wesentlichen "Renaissance Tänze" und ich folglich für den Auftritt kein passendes eigenes Kostüm hatte, sondern nur etwas provisorisches geliehenes, und es etwas anstrengend und letztlich etwas unbefriedigend ist, wenn man die Tänze für einen Auftritt am Nachmittag erst am Vormittag zum ersten Mal lernt, war es doch durchaus gelungen.



Tags: Renaissance | Playford | Auftritt | Tanz

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Christian
Barockkurs in Schwalbach
05.01.2008 10:00:00

Das Jahr beginnt für mich gleich mit einem Barocktanzkurs am 05./06.01.2008 mit Isabel Suri (aus der Schweiz) in Schwalbach/Taunus. Wir tanzen Originalchoreographien aus dem 18ten Jahrhundert: das "Menuet d'Espagne" (1715) und "La Venitienne" (1718), sowie zwei Playfords "Drive the Cold Winter away" und "Adson's Saraband". Lustigerweise habe ich eine CD mit dem ersten Playford, in der "To Drive the Cold Winter away" auch gesungen wird, sie ist aber nicht in einem tanzbaren Tempo. Leider machen wir beim Menuett nur den Grundschritt, statt die richtigen Schritte und lassen die Arme weg, aber der Hauptfokus liegt ohnehin auf dem Contredanse "La Venitienne". Der ist recht spannend, denn im Laufe der Durchläufe werden die Paare systematisch vermischt und finden erst zum Schluss wieder zusammen - ungewöhnlich für die Zeit.



Tags: Playford | Tanz | Workshop | Barock

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