Christian Griesbeck

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Tag: Rokoko

Christian
Ausstellung – Friederisiko
22.07.2012 11:50:00

Die Ausstellung „Friederisiko“ stand eigentlich gar nicht auf unserem Plan – aber da wir schon mal in Potsdam sind, nutzen wir die Gelegenheit, sie anzuschauen. Viele Räume im Neuen Palais in Potsdam sind nun erstmals wieder zugänglich, auch wenn dort nach wie vor noch viel Renovierungsarbeit notwendig ist. Die Ausstellung bietet elf Themenbereiche verteilt auf 72 Säle im Schloss und den Garten als zusätzlichen Bereich. Durch unsere beschränkte Zeit müssen wir dabei leider einen Turbodurchgang einlegen und haben nicht viel mehr als eine Minute pro Raum. Für die Ausstellung sollte man eigentlich mindestens vier Stunden Zeit mitbringen. Im Eintrittspreis ist ein dickes Begleitheft und ein Audioguide enthalten, wobei wir zum Anhören heute leider nicht genug Zeit haben. Der Guide schweigt deshalb bei uns meistens – was schlecht ist – denn so erfahren wir nicht, was sich die Macher der Ausstellung eigentlich gedacht haben. Um die Besuchermassen zu steuern, ist der Einlass jeweils zu einem auf der Karte festgelegten genauen Zeitpunkt an einem der drei Eingänge – das führt zu einigen Verwirrungen durch die verschiedenen Routen der Besucher durch das Gebäude und zu wildem Geblätter im Begleitheft, wo man sich nun eigentlich befindet. Zeitweilig ist dabei zusätzlich die Tür zu besonders beliebten Bereichen wegen Überfüllung geschlossen, was das Durcheinander vergrößert. Wir haben Glück und kommen durch Eingang A direkt zu „Der Modeaffe“ – die Künstlerin Isabelle de Borchgrave hat hier Friedrichs Komödie von 1742 mit lebensgroßen Papierfigurinen in Szene gesetzt – leider sind diese nachempfundenen Papierobjekte das einzige, was an Kostümen in der Ausstellung zu sehen ist. Bei „Dynastie“ geht es um die vielfältigen verwandtschaftlichen Beziehungen des Königs – das Neue Palais ist ja als Gästehaus für den Sommer errichtet worden, um die angereiste Verwandtschaft angemessen beherbergen zu können. Im wesentlichen sind in diesem Teil der Ausstellung viele Gemälde der Verwandten zu sehen – hier ist die abgebildete Kleidung natürlich interessant. „Horizonte“ soll einerseits den Bezug zur Antike zeigen, in den sich Friederich setzen wollte; andererseits die im Gebäude und bei der Ausstattung verwendeten edlen Materialien und deren damaligen enormen Wert vermitteln. Die kriegerische Seite von Friederich stellt „Risiko und Ruhm“ dar. Hier finden sich Artefakte wie Waffen und Uniformteile, Bilder von Freund und Feind, aber auch Bilder und Gegenstände zu seinem Friedensprojekt – dem neuen Palais. Freunde waren für Friederich wichtiger als familiäre Bindungen, doch von vielen trennt er sich im Streit – die „Verhältnisse“ reihen sein Netzwerk auf das mit zunehmenden Alter immer löchriger wurde. Willst du einen echten Freund haben, dann kauf dir einen Hund – entsprechend waren seine beständigsten Freunde Tiere, wie seine Hunde Alcmene und Thisbe, neben denen er vor Schloss Sanssouci beerdigt werden wollte oder sein letztes Reitpferd Condé. Das „Tagesgeschäft“, Friederichs enger Alltagsbereich, ist der beliebteste Teil der Ausstellung und dort bilden sich auch schon mal Schlangen. Die, mit nahezu authentischer Einrichtung ausgestattete, Königswohnung gibt Einblicke in die Umgebung seines täglichen Lebens – Gäste empfangen, essen, arbeiten, lesen, musizieren und schlafen. Im Obergeschoss finden sich fünf weitere Themengebiete. Der Ausstellungsteil „Körper und Seele“ versucht sich dem Trauma von Friedrichs Kindheit anzunähern, seinem gebrochenem Verhältnis zu Frauen und seiner Reproduktion des eigenen Traumas an seinem Thronfolger. „Im Wettstreit“ mit anderen Nationen befindet sich auch Friedrichs Staat im Bereich Kunst und Kunsthandwerk – wertvolles Einkaufen, Kopieren und Bessermachen ist oft die Devise. Hier finden sich auch die Bilder der berühmten Tänzerinnen der Zeit und einige ihrer Schuhe. Das Theater sehen wir leider nicht, weil gerade ein kleines Konzert darin stattfindet. „Europa und die Welt“ zeigt Friederichs Außenpolitik und Kriege anhand von Bildern, Karten, Dokumenten, aber auch anhand von einigen exemplarischen Objekten. Friedrich vermied es Modell zu sitzen, dennoch oder gerade deswegen entstanden viele „Königsbilder“, die sich hier versammeln und ihn meist nach dem Bild von Antoine Pesne von 1745 ikonographisch zur Marke machten. Im Bereich „Entwicklungspolitik“ wird anhand von Dokumenten und wissenschaftlichen Instrumenten Friedrichs strategisch offenes Verhältnis zu Religion und Wissenschaft zum Zweck der Verbesserung der Wirtschaftslage in seinem Land dargestellt. Insgesamt eine durchaus sehenswerte Ausstellung, für die man sich genug Zeit, am besten abseits der Hauptbesuchstage, nehmen sollte. Die Besucher haben ihren eigenen Laufsteg durch die Räume, so dass die lästigen Filzpantoffeln entfallen, wobei man sich allerdings oft mehr Platz wünscht. Auch wenn die Ausstellung durch ihre Bereiche eigentlich ein klares Konzept verfolgt, ist hier jenseits des Audioguide eine moderne museumspädagogische Aufbereitung bedauerlicherweise nicht erfolgt. Leider ist der Audioguide raumbezogen und nicht objektbezogen. Die Objektnummer muss man immer im Begleitheft nachschlagen, das ist aber ohne Bilder, so dass es nach Ausstellungsbesuch ärgerlicherweise zu Altpapier wird. Und leider herrscht in der kompletten Ausstellung Photographieverbot, ein Mitnehmen und eine Nachbetrachtung von dem, was einen wirklich interessiert, ist so ausgeschlossen.



Tags: Rokoko | Leben | Ausstellung

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Christian
Le Carrousel de Sanssouci
21.07.2012 20:00:00

Das „Carrousel de Berlin“ von 1750 war sicherlich eins der beeindruckendsten Pferdeballette seiner Zeit. Anlässlich des 300. Geburtstag von Friedrich dem Grossen wurde mit dem „Carrousel de Sanssouci“ eine Art Wiederauflage dieses Ereignisses geplant. Klar, ein nachgestelltes Pferdeballett wie im Barock oder dem Rokoko sieht man nicht alle Tage und für jemanden, den die Epoche interessiert ist das sicherlich eines der Topereignisse des Jahres – also nichts wie hin. Wer nun eine akribische Rekonstruktion eines Barocken Pferdeballetts erwartete, wird enttäuscht, „Le Carrousel de Sanssouci“ ist eher ein Pferdemusical, das verschiedene Elemente für den modernen Geschmack verknüpft. Es gibt eine Bühnenhandlung mit einem Hofstaat, der auch mal tanzt und singt, dazu Voltaire, der Französisch labert, etwas modernes Ballett, eine eingeflochtene historische Liebesgeschichte und natürlich in erste Linie die Reiterei in der Arena. Und klar, die Massen an Darstellern und die Qualität der Kostüme von 1750 kann heute keiner mehr bezahlen, so dass notwendigerweise alles in einer dem heute möglichen Budget angepassten Version ablaufen muss. So rückt die Fürstliche Hofreitschule Bückeburg mit 21 Reitern statt der 200 beim historischen Ereignis an. Die Musik kommt von den zehn Potsdamer Turmbläsern und dem auf sieben Musikern aufgestockten Ensemble Celeste Sirene. Aber für eine wirklich originalgetreue Rekonstruktion fehlt uns heute, neben dem Geld, leider ohnehin auch eine Menge an Informationen. Eine Choreographie und die Musik sind leider nicht mehr vorhanden – aber neben verbalen Beschreibungen sind für das Carrousel von 1750 immerhin einige originale Kostümentwürfe erhalten. Die Frage ist natürlich letztlich auch, ob das heutige Durchschnittspublikum eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion nicht viel zu langweilig finden würde – ging es damals doch wohl vor allem darum, der Welt Reichtum und militärische Macht von Preußen zu präsentieren.

Glücklicherweise sagt der Regen zu Beginn der Veranstaltung nur mal kurz „Hallo“, danach bleibt es trocken, aber viel zu kalt für einen Juliabend. Nach einem Willkommensgruß schreitet zunächst der Hofstaat auf die Bühne, dann reiten die Stars des Abends – die Pferdequadrillen ein. Es gibt vier Quadrillen, die jeweils eins der großen Kriegervölker der Antike repräsentieren – Römer, Griechen, Karthager und Perser. Wir sehen verschiedene Dressurkunststücke, ein kleines modernes Ballett zu einer Jagdarie und schließlich die hohe Kunst der Pferde am langen Zügel. Der Hofstaat versucht sich an einem Menuett und das Liebespaar des Abends reitet einen Pas de Deux zu Pferd – die Dame dabei in elegantem Damensattel. Sie ist die einzige als Dame reitende Frau des Abends, denn auch wenn sich heute überwiegend Frauen in den Sattel schwingen, war das Carrousel damals natürlich Männersache. Es handelt sich um eine echte, wenn auch etwas dramatisierte, Liebesgeschichte aus der damaligen Zeit – der schottische Adlige Patrick Home of Billie war auf seiner „Grand Tour“ durch Europa und durfte 1750 beim Carrousel in Berlin mitreiten, er verliebte sich unglücklich in die für ihre Schönheit bekannte Hofdame Sophie von Brandt. Nach einer weiteren Arie mit modernem Ballett kommt der Höhepunkt des Abends – das eigentliche Pferdeballett. Die 16 Reiter der Quadrillen führen in der Arena rund 10 Minuten lang verschiedene Raumfiguren zur Musik vor. Nach einer Pause ist der zweite Teil des Abends dem Wettkampf gewidmet. Es gibt eine Fechtquadrille und im Waffengarten sind verschiedene Prüfungen zu bestehen. Umrahmt von jeweils einem Intermezzo mit einer Arie und dem tanzenden Hofstaat findet schließlich ein Tjost zu Pferde statt. Hier gehen einige Lanzen zu Bruch, bis sich ein Sieger findet. Nach der Siegerehrung gibt es noch einmal ein großes Finale, wo sich zum Schluss auch das Maskottchen der Hofreitschule – ein Shetlandpony noch einmal seinen Applaus abholen kann. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die wohl ihre Nachfolger finden wird, denn an der Wiederaufführung der barocken Pferdeballette gibt es noch einiges zu forschen und zu entdecken.



Tags: Zuschauer | Barock | Rokoko

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Christian
Oktoberball Tanz durch die Jahrhunderte in Schwalbach am Taunus
02.10.2010 18:00:00

Am 02.10.2010 veranstaltete der Historische Tanzkreis Schwalbach am Taunus im Bürgerhaus seinen ersten richtig großen Ball. Thema war „Tanz durch die Jahrhunderte“ mit bunt gemischten Kostümen der verschieden Epochen. Viele der Schwalbacher Gruppe hatten extra für den Abend neue Kostüme – der Standard hat sich deutlich gehoben.

Der erste Teil des Abends war dem Bereich der Renaissance und Playford-Tänzen gewidmet. Dann gab es ein leckeres Büffet, das von dem indischen Lokal im Haus stammte. Der zweite Teil des Abends war dem Bereich Barock bis 19tes Jahrhundert gewidmet. Irmgard, die Leiterin der Schwalbacher Gruppe, hatte sich für wenige Vorführtänze und viele Mitmachtänze entschieden, so konnte jeder an dem Abend viel tanzen.

Für mich war es auch ein kleiner Abschied, denn im Sommer hatte ich beim HTK Schwalbach aufgehört, um künftig mehr Zeit für die Gründung einer eigenen Gruppe in Frankfurt zu haben.



Tags: Tanz | Ball | Renaissance | Playford | Barock | Rokoko | Biedermeier

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Christian
20 Jahre Historischer Tanzkreis Bensheim
25.09.2010 19:00:00

Unter dem Motto "Musikalische und tänzerische Darbietungen von Renaissance bis Biedermeier" feierte der Historischer Tanzkreis Bensheim am 25.09.2010 mit einer großen Aufführung sein 20jähriges Bestehen. Und einige sind tatsächlich schon so lange beim Historischen Tanzen dort dabei.

Der erste Teil mit höfischen Tänzen der Renaissance, bei der ich mitgetanzt habe, wurde von der neuen Tanzkreis eigenen Renaissancemusikgruppe "Alta Mendozza" begleitet. Im zweiten Teil tanzte überwiegend die Kinder- und Jugendgruppe in den Bauernkostümen Renaissance- und Volkstänze, begleitet von der ebenfalls Tanzkreis eigenen Musikgruppe "Larus Ridibundus". Nach einer großen Pause, die alle Aktiven fürs Umziehen brauchten, folgte Teil Drei des Abends. Nun mit Tänzen aus Barock und Rokoko, bei denen ich wiederum mittanzte, diesmal allerdings mit Musik von der CD. Im letzten Teil gab es eine weitere Premiere: das eigens zusammengestellte Salonorchester der Musikakademie Darmstadt begleitete die Tänze des Biedermeier. Der schöne Abend klang mit einem Sektempfang und kaltem Büffet aus.



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Christian
Auftritt beim Ball der Tanzschule Stroh in Darmstadt
13.03.2010 19:00:00

Mein erster Auftritt in diesem Jahr ist am 13.03.2010 mit dem HTK Bensheim auf dem Ball der Tanzschule Stroh in Darmstadt. Wir tanzen Tänze aus dem Rokoko und sind Teil des tollen Unterhaltungsprogramms, das die Tanzschule auf die Beine gestellt hat. Gut, vielleicht war die Vorstellung unserer Kostüme mal wieder zu lang, aber wir haben gut getanzt, schade wir hätten noch einen weiteren Tanz in Petto gehabt – den schönsten des Abends.

Im Anschluss dürfen wir auf dem Ball bleiben und ich habe mal wieder Gelegenheit, meinen Smoking zu tragen. Ich bin damit zwar etwas overdressed, aber nein – die anderen Herren sind einfach underdressed – auf einem Ball sollte man schon einen Smoking tragen. Verdammt, ich habe schon wieder so viel von den Figuren im Gesellschaftstanz vergessen, auch das sollte man regelmäßig üben.



Tags: Tanz | Auftritt | Rokoko | Ball | Gesellschaftstanz

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Christian
Historischer Tanz - Kontratanz durch die Jahrhunderte mit Jadwiga Nowaczek
07.11.2009 14:00:00

Mein zweiter LAG Workshop mit Jadwiga Nowaczek ist am 07./08.11.2009 Marburg. Es ist eins der Marburger Lieblingsthemen, die regelmäßig als Workshop auftauchen: „Kontratanz durch die Jahrhunderte“. Auf dem Programm steht: „Anello“ (Domenica da Piacenza), „Parsons farewell“ (Playford 1551 - nur die erste Strophe), „La Caccia d'Amore“ (Negri 1602 nur zwei von fünf Teilen), „Daphne“ (Playford 1651). „La Prudente“ (Robert d’Aubat Saint-Flour ca. 1757) und „La Surprise“ (Helmke 1829). Jadwiga will die Verbindungen zwischen den Tänzen der verschiedenen Zeiten aufzeigen. Nun ich hätte mir mehr Technik, dafür vielleicht weniger Jahrhunderte, gewünscht. Es ist sicher gut für Anfänger, mal einen Überblick zu bekommen. Mit etwas Erfahrung bleibt aber so ein Tanz durch die Jahrhunderte in 10 Stunden unbefriedigend.



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Christian
Auftritt zum Festakt 30 Jahre Jumelage Schwalbach-Avrillé
30.08.2009 12:00:00

Der Erste Auftritt des HTK-Schwalbach im Rahmen seines Status als AG im Kulturkreis Schwalbach – der ist dem Historischem Tanz aufgeschlossener als der örtliche Tanzsportclub. Anlässlich des Festakts am 30.08.2009 zum dreißigjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Schwalbach und Avrillé sind wir eingeplant. Das Rokokokleid von Carola ist vor drei Tagen fertig geworden und feiert heute Bühnenpremiere. Das Umziehen ist recht zeitaufwendig, die anderen mit ihren Reisverschlusskleidern sind schon lange fertig und posieren für Photos, während Carolas historisch aufgebautes Kleid noch zusammengeschnürt und gesteckt wird. Für mich ist es die zweite Etappe des Auftrittsmarathons an diesem Wochenende – zwei Mal Schotten, ein Mal Historisch. Es gibt schon Applaus, als wir den Saal betreten – so Kostüme machen was her. Der Tanz läuft reibungsloser als erwartet und wird mit viel Applaus bedacht. Fast eine Überraschung nach all dem Stress, den es in der Gruppe die letzten Wochen gegeben hat – wirklich ein guter Auftritt des HTK. Sofort nach dem Auftritt wechsele ich von Rokoko ins Schottenkostüm – auf zu den Mainlandgames in Rüsselsheim.



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Christian
Auftritt auf dem Fest der Michaelisgemeinde in Bensheim
21.06.2009 16:00:00

Mein erster Auftritt mit dem Historischen Tanzkreis Bensheim ist am 21.06.2009 auf dem Fest der Michaelisgemeinde. Die Kirche überlässt uns immer freundlicherweise ihren Gemeindesaal für unsere Weihnachtsfeier, im Gegenzug tanzt der HTK regelmäßig für die Gemeinde. Diesmal steht Rokoko auf dem Programm, das wir die letzten Tage nochmals intensiv geübt haben. Der Auftritt verläuft recht problemlos, einmal zieht mich Jannika gerade noch rechzeitig in die richtige Figur, das hätte sonst einen Patzer gegeben. Waltraud erzählte viel über unsere Kostüme aus Barock und Rokoko, mein selbstgenähtes Kostüm bekommt einen Sonderapplaus. Ja auch Männer können schneidern, warum auch nicht, in der damaligen Zeit durften Frauen das gar nicht, sie waren eher für die einfachen Näharbeiten zuständig.



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Christian
Workshop mit Ingo Günter in Bensheim
19.06.2009 17:30:00

Mein erster Workshop mit Ingo Günther (Berlin), auch er ist ein K.H. Taubert Schüler, ist vom 19. bis 21.06.2009 in Bensheim – eine interne Veranstaltung des dortigen Historischen Tanzkreises. Auf dem Programm stand eigentlich Biedermeier, denn für die Realisierung des Workshops gab es eine großzügige Spende eines Vereinsmitglieds, das sich das Thema gewünscht hat. Ingo hat aber die Proben zu unserem Rokokoauftritt am 21.06.2009 mitbekommen und er sah, das bei der Technik doch einiges in Argen liegt. Deshalb hat er spontan sowohl Biedermeiertänze als auch Technik und Tänze aus Barock und Rokoko unterrichtet – er kam ohnehin mit leichtem Gepäck und ohne große Vorbereitung nach Bensheim. Er unterrichtete im Bereich des Biedermeiers eine Choreographie für die Pizzicato Polka und einen Ländler. Im Bereich des Rokoko zwei eigene Choreographien von Ingo auf Mozarts Musik eines Contratanzes und dessen Figaro.



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Christian
Abschlussball des Barocktanz Workshops mit Jutta Voß in der Musikhochschule 2009
27.04.2009 19:30:00

Wieder ist es so weit, ein weiterer Barocktanz Workshop in der Musikhochschule ist vorüber und die Teilnehmer zeigen an einem Abend, was sie in den letzten Tagen gelernt haben vor einem zahlenden Publikum. Jutta Voß hat in den letzten drei Tagen wirklich viel geleistet und den Leuten beigebracht. Eine der beiden Gruppen hat es sogar gelernt, zu den Barockschritten die Arme zu benutzen, was für einen Anfänger nach so kurzer Zeit schon enorm ist. Thema des Abends sind drei musikalische Jubilanten: Henry Purcell (geb. 1659), Georg Friedrich Händel (gest. 1759) und Joseph Haydn (gest. 1809) also die Bandbreite von Barock bis Rokoko.



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