Christian Griesbeck

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Christian
Computerexperte gefragt
12.02.2011 15:00:00

Am 22.01.2011 war ich mit meinem Vater einkaufen – er wollte endlich mal einen neuen Computer, Ersatz für seinen uralten Aldi-PC. Ein Computer war beim lokalen Saturn schnell gefunden, es sollte etwas Einfaches sein, dafür ein großer Monitor, die Augen werden ja nicht besser. Und er wollte endlich schnelles Internet – der Tarifvergleich nahm Stunden in Anspruch, der Teufel steckt im Detail! Zu meiner Überraschung sollte es ein „Sofort Start Tarif“ sein, auch gut. Alles vorhanden, alles eingerichtet, ich hätte meinem Vater aber vielleicht doch deutlich sagen sollen: „Nicht den Strom ausschalten, wenn da steht: bitte nicht Ausschalten – Updates werden installiert“. Der Computer hatte sich erst einmal die 40 Updates heruntergezogen, die Microsoft im letzten Jahr veröffentlicht hat und das Installieren beim Herunterfahren dauert und dauert. Das Ausschalten dabei hat ihn dann so zerschossen, dass nichts mehr zu reparieren war, alles noch einmal neu installieren. Glücklicherweise hatte ich sofort die Wiederherstellungs-DVDs gebrannt. Nur nach der Wiederherstellung war das Rotzding auf Englisch, wie schlampig kann ein Computerhersteller sein? Glücklicherweise habe ich ein Programm gefunden, dass die Sprache auch bei der Homeversion von Windows 7 ändern kann – ich hoffe mal, ich habe jetzt auf den Computer keine Spyware installiert.

Also Tipp an alle, die in die Verlegenheit kommen beim Computerkauf zu beraten, nicht vergessen zu erwähnen: „Wenn da Steht: bitte nicht ausschalten, heißt das: nicht ausschalten!“




Tags: Leben | Software