Christian Griesbeck

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Blog
Christian
SCD auf dem Museumsuferfest 2009
29.08.2009 14:00:00

Zum zweiten Mal bin ich mit dem Frankfurt Scottish Country Dance Club am 29.08.2009 auf der Interkulturellen Bühne beim Museumsuferfest Frankfurt. Ich tanze in einem der beiden SCD Medleys und im Abschlusstanz, diesmal lief es für mich, bis auf einen kleinen Wechselfehler der sofort korrigiert wurde, problemlos. Zum ersten Mal war der komplette Auftritt, inklusive der Auf- und Abgänge in einem Stück choreographiert und zusammen geschnitten. Das hatte den Vorteil, dass keine unerwünschten Überraschungen von dem Tontechniker kommen können, aber auch den Nachteil, dass das Stück weiterläuft und das Publikum nicht mit Applaus interagieren kann. Für den FSCDC war es der Beginn eines Auftrittmarathons an diesem Wochenende mit zwei Bühnenauftritten und zwei Hochzeiten; ebenso für mich mit den beiden Bühnenauftritten der Schotten und zusätzlich mit dem HTK Schwalbach am Sonntagvormittag. Ein Beitrag mit einem Video findet sich im Event-Logbuch des FSCDC.



Tags: Tanz | Auftritt | SCD

Weiterlesen...


 
Christian
Ballettauftritt auf dem Sommerfest der Sportuni 2009
17.07.2009 18:30:00

Das zweite Sommerfest der Sportuni, bei dem ich mit der Ballettgruppe einen Auftritt habe, ist zum Ende des Semesters am 17.07.2009. Diesmal läuft es deutlich besser, ich habe keinen Black-Out und hinke der Choreographie auch nicht wie das letzte Mal einen Tick hinterher, sondern tanze genau synchron. Einzig bei einem Stück lande ich so weit vorne in einer Warteposition, dass ich Probleme habe jemanden zu sehen um mitzubekommen, wann es weitergeht. Wieder ein guter Auftritt der Ballettklassen des Hochschulsports, mit neuen Choreographien von Malda, wie jedes Jahr ein verlässlicher Programmpunkt.



Tags: Tanz | Auftritt | Ballett

Weiterlesen...


 
Christian
Auftritt beim Kleingartenverein 1961 Rohrwiese e.V.
05.07.2009 13:30:00

Nicht jeder Auftritt verläuft so glorreich wie man das sich wünscht, und dies ist einer der weniger glorreichen. Alles fing damit an, dass Viola für das Fest anlässlich des 40sten Jubiläums der Anlage Grumbach des Schwalbacher Kleingartenvereins 1961 Rohrwiese e.V. nach Programmpunkten suchte. Sie hat sich einen Auftritt mit Renaissancetänzen gewünscht und da sie ein beliebtes Mitglied im HTK Schwalbach ist, waren natürlich viele gern bereit, ihr zu helfen. Irmgard selbst war zu dem Auftrittstermin verhindert, so dass mir die unrühmliche Aufgabe zufiel, an diesem Termin verantwortlich zu sein – dummerweise war ich es nicht für die Vorbereitung. Gegen meinen Rat („Die wollen eh nur die Kostüme anschauen, mit viel Tanz langweilt man dort nur alle“) wurde ein langes Showprogramm mit 8 Tänzen einstudiert, Viola wollte es so und es war ihre Show.

Dann kam die gute Nachricht: der Kleingärtnerverein hat tatsächlich eine Art Bühne aufgebaut. Die schlechte Nachricht sahen wir vor Ort: sie ist kleiner als versprochen und wird zudem zum Teil vom Zelt des Alleinunterhalters blockiert – die effektive Tanzfläche ist für vier Paaren sehr eng. Wir diskutieren, ob wir nicht lieber auf der abschüssigen Wiese nebenan tanzen, aber das wäre vermutlich noch schlechter gewesen, also – ganz ganz kleine Schritte machen. Vor dem Auftritt meinte Edith, ich müsse unbedingt noch einen neuen Schleier an Violas Kopfbedeckung annähen, weil ich ja so gut nähen kann – ich hab ja auch nichts besseres zu tun, nun gut. Zum Umziehen habe ich dann nicht genügend Zeit, geschweige denn um noch mal auf meinen Zettel zu schauen, mit der von mir geschriebenen Kurzanleitung von allen Tänzen. Das Verhängnis nimmt unaufhaltsam seinen Lauf.

Alles begann mit der „Pavane Ferrarese“; die Bühne reichte nicht, um den Bogen zu bekommen, dumm wenn man vorher nicht proben kann – Neustart. „Anello“ ist putzig und klein – er war der beste Tanz des Mittags. Ja Mittags, die Sonne brütet und das Publikum wartet darauf, dass nach unserer Vorstellung endlich die Tombola eröffnet wird. Ich springe zwischen Ansagen (das mich zunehmend nervös macht) und Tanzen hin und her und frage Viola, ob wir nicht lieber auf die Ansagen verzichten sollen, nein sie will sie unbedingt haben. Bei „Indian Queen“ wird klar, dass die ersten Erinnerungsausfälle bei ein Teilnehmern einsetzen – wir hätten an dem Vormittag der Aufführung noch mal üben sollen, alles läuft schiefer und schiefer. „Rufty Tufty“ tanzen wir auf der kleinen Tanzfläche mit zwei Sets um 90 Grad gedreht, nun klappt das mit dem Abschauen auch nicht mehr. Und schon wieder ein Longway: „Black Nag“ zwar nur für drei Paare, aber wohin soll man sich auf der Tanzfläche beim „lead up“ oder bei den „slips“ bewegen? Das Round von „Gathering Peascods” wird ein Oval, wie ging der Tanz noch mal, bin ich Frau oder Mann, und wie soll ich mich in dem Minikreis bewegen? Den nächsten Longway „Prince George’s Birthday“ müssen wir abbrechen, er wird mit „Indian Queen“ vermischt, wir sind neben der Musik, weil Teile vergessen werden – Chaos! Statt aufzuräumen und weiterzutanzen, bleiben einige einfach stehen und fangen an zu diskutieren! Autsch! Noch mal. Nikolaus, Violas Mann, der die Musik steuert, fragt ob wir nicht Schluss machen sollten? – Nein den letzten Tanz stehen wir auch noch durch. „Sellenger`s Round“, wieder ein Oval, läuft halbwegs rund und versöhnt uns noch ein bisschen mit dem Auftritt.

Immerhin, bei dem Auftritt sind mir ein paar Dinge klar geworden. 1. Ein wichtiges Element im Training ist: „Desaster Dancing“ – zu lernen mit Fehlern umzugehen und sie so schnell wie möglich aufzuräumen. Und vor allem weiterzutanzen und nicht mitten in einem Auftritt anzufangen zu diskutieren. Das ist etwas, was man beim SCD gut lernt. Läuft eine Figur schief, gehe da hin wo du die nächste beginnst. 2. Eine geteilte Verantwortung ist keine Verantwortung – sollst du für den reibungslosen Ablauf eines Auftritts gerade stehen, muss in deiner Verantwortung mindestens auch die Generalprobe mit allen Beteiligten liegen. Zu viele Köche verderben hier den Brei. 3. Wenn du mit Leuten eine Aufführung machst, die sich die Tänze nicht gut merken können, brauchst du eine Probe kurz vor der Aufführung. Alles andere ist ein extrem hohes Risiko. 4. Kein Auftritt ohne Proben mit den richtigen Maßen der Bühne. Besser ist es natürlich, vorher auf der Bühne proben zu können. 5. Beim historischen Tanz geht es in erster Linie um den Tanz und nicht um das Verkleiden. Keine Kostümproben und Nähereien direkt vor dem Auftritt. Die Kostüme müssen rechtzeitig vorher fertig sein, jeder muss sich auf den Tanz fokussieren und soll sich nicht mit Kleidungsgeschichten kurz vor dem Auftritt ablenken. 6. Das alles ist nicht das Level auf dem ich tanzen will, ich will besseres Training für bessere Leute, die wirklich weiter kommen wollen und als Ziel historisch akkurates Tanzen haben.



Tags: Tanz | Auftritt | Renaissance | Playford

Weiterlesen...


 
Christian
Auftritt auf dem Fest der Michaelisgemeinde in Bensheim
21.06.2009 16:00:00

Mein erster Auftritt mit dem Historischen Tanzkreis Bensheim ist am 21.06.2009 auf dem Fest der Michaelisgemeinde. Die Kirche überlässt uns immer freundlicherweise ihren Gemeindesaal für unsere Weihnachtsfeier, im Gegenzug tanzt der HTK regelmäßig für die Gemeinde. Diesmal steht Rokoko auf dem Programm, das wir die letzten Tage nochmals intensiv geübt haben. Der Auftritt verläuft recht problemlos, einmal zieht mich Jannika gerade noch rechzeitig in die richtige Figur, das hätte sonst einen Patzer gegeben. Waltraud erzählte viel über unsere Kostüme aus Barock und Rokoko, mein selbstgenähtes Kostüm bekommt einen Sonderapplaus. Ja auch Männer können schneidern, warum auch nicht, in der damaligen Zeit durften Frauen das gar nicht, sie waren eher für die einfachen Näharbeiten zuständig.



Tags: Tanz | Auftritt | Rokoko

Weiterlesen...


 
Christian
Workshop mit Ingo Günter in Bensheim
19.06.2009 17:30:00

Mein erster Workshop mit Ingo Günther (Berlin), auch er ist ein K.H. Taubert Schüler, ist vom 19. bis 21.06.2009 in Bensheim – eine interne Veranstaltung des dortigen Historischen Tanzkreises. Auf dem Programm stand eigentlich Biedermeier, denn für die Realisierung des Workshops gab es eine großzügige Spende eines Vereinsmitglieds, das sich das Thema gewünscht hat. Ingo hat aber die Proben zu unserem Rokokoauftritt am 21.06.2009 mitbekommen und er sah, das bei der Technik doch einiges in Argen liegt. Deshalb hat er spontan sowohl Biedermeiertänze als auch Technik und Tänze aus Barock und Rokoko unterrichtet – er kam ohnehin mit leichtem Gepäck und ohne große Vorbereitung nach Bensheim. Er unterrichtete im Bereich des Biedermeiers eine Choreographie für die Pizzicato Polka und einen Ländler. Im Bereich des Rokoko zwei eigene Choreographien von Ingo auf Mozarts Musik eines Contratanzes und dessen Figaro.



Tags: Tanz | Workshop | Rokoko | Biedermeier

Weiterlesen...


 
Christian
Tanztag mit englischen und amerikanischen Kontratänzen in Sindlingen
24.05.2009 10:00:00

Am 24.05.2009 ist der erste Tanztag mit englischen und amerikanischen Kontra-Tänzen, den Dave in Sindlingen organisiert hat. Es gab allerdings bereits einen Vorläufer im Haus der Jugend Frankfurt. In der internen Veranstaltung unterrichtet Ulrike eine bunte Mischung von Kontratänzen aus aller Welt in der Zeit von Playford bis heute. Am Abend gibt es ein kleines Social, bei dem die beliebtesten Tänze des Tages wiederholt werden und noch ein paar neue Tänze getanzt werden. Zum Schluss waren sich alle einig: das müssen wir wieder mal machen.



Tags: Tanz | Workshop | Ball | Playford

Weiterlesen...


 
Christian
Abschlussball des Barocktanz Workshops mit Jutta Voß in der Musikhochschule 2009
27.04.2009 19:30:00

Wieder ist es so weit, ein weiterer Barocktanz Workshop in der Musikhochschule ist vorüber und die Teilnehmer zeigen an einem Abend, was sie in den letzten Tagen gelernt haben vor einem zahlenden Publikum. Jutta Voß hat in den letzten drei Tagen wirklich viel geleistet und den Leuten beigebracht. Eine der beiden Gruppen hat es sogar gelernt, zu den Barockschritten die Arme zu benutzen, was für einen Anfänger nach so kurzer Zeit schon enorm ist. Thema des Abends sind drei musikalische Jubilanten: Henry Purcell (geb. 1659), Georg Friedrich Händel (gest. 1759) und Joseph Haydn (gest. 1809) also die Bandbreite von Barock bis Rokoko.



Tags: Tanz | Auftritt | Barock | Rokoko

Weiterlesen...


 
Christian
Workshop Barocktanz mit Jutta Voß in der Musikhochschule 2009
24.04.2009 18:00:00

Fast wäre der Barocktanz Workshop in diesem Jahr ausgefallen. Niels Badenhop, der sonst immer den Workshop leitet, ist kurzfristig zu einer Tournee nach China aufgebrochen. Aber mit seiner Kollegin Jutta Voß, die ebenfalls aus Berlin kommt, wurde kurzfristig für den 24. bis 26.04.2009 ein wunderbarer Ersatz gefunden. Jutta beginnt den Workshop gleich mit einem Kunststück, sie hat sich alle Namen der Teilnehmer in der Vorstellungsrunde gemerkt und den Rest des Kurses verwendet. Als Thema des Workshops hat sie Musik gewählt von drei Komponisten, die dieses Jahr ein Jubiläum haben: Henry Purcell (geb. 1659) mit einer „Chaconne“ und einer „Jig“ aus „Fairy Queen“, Georg Friedrich Händel (gest. 1759) mit einer „Bourrée“ aus der „Wassermusik“ und „Lascia ch’io pianga“ aus „Rinaldo“ sowie Joseph Haydn (gest. 1809) mit zwei „Menuetten“ aus den „Wiener Hofball-Menuetten“. Sie hat dazu Choreographien aus der Zeit genommen, die zwar nicht zur Musik gehören, aber durchaus passen. Wie im letzten Jahr wurden die Leute des Workshops in zwei Gruppen geteilt, ich habe aber diesmal bei beiden Gruppen mitgemacht für den Fall, dass ich wieder einspringen muss. Eine der beiden Gruppen war sehr gut und hat konzentriert gearbeitet, sie hat in den drei Tagen sogar Grundlagen in der Armführung umsetzen können. Die andere Gruppe war von Anfang an unruhig und unkonzentriert, sie hatte entsprechend schon Probleme bei den Grundschritten. Für mich bot das erweiterte Wochenende 20 Stunden Barocktanz, in denen ich viel gelernt habe. Wäre schön, gelegentlich mal wieder bei Jutta einen Workshop zu machen.



Tags: Tanz | Workshop | Barock | Rokoko

Weiterlesen...


 
Christian
41st Frankfurt Spring Ball
18.04.2009 19:00:00

Nach dem Besucherandrang zum Jubiläumsball im letzten Jahr war dieser, mein zweiter, SCD-Ball in Frankfurt mit rund 80 Leuten eher schlecht besucht. Wie jedes Jahr leitete Dagmar das Durchlaufen am Nachmittag und am Abend wurden dann im Wechsel von ihr und Anselm die einzelnen Tänze angesagt. Auch die Musik kam wie immer von Christine (Fiddle) und Anselm (Klavier), ergänzt durch ein paar andere. Diesmal war ich gut genug vorbereitet und habe alle Tänze mittanzen können. Das Büffet war allerdings dieses Jahr, wohl auch aufgrund der wenigeren Gäste, etwas dünner ausgefallen – aber man kommt ja zum Tanzen auf den Ball.



Tags: Tanz | Ball | SCD

Weiterlesen...


 
Christian
Historischer Tanz - Z–Menuett und Countrydance in Marburg
21.03.2009 10:00:00

Mein erster LAG Workshop mit Jadwiga Nowaczek (München) ist am 21. und 22.03.2009 in Marburg. Hier hoffe ich, dass mein Barocktanzlevel endlich etwas angehoben wird. Mein Wunsch in der Eröffnungsrunde: „Arme“. Für das Menuett sind die Arme eigentlich ganz einfach und den Grundschritt habe ich ja schon zu genüge gemacht. Das Thema des Workshops ist die vielleicht beliebteste Form des Menuetts im 18ten Jahrhundert – das Z-Menuett. Beim Z-Menuett tanzt man nach dem Ausführen der Dame immer eine Raumfigur in Form eines Z. Als weitere Figuren gibt es Handkreise mit ein und zwei Händen, sowie das Zurückführen der Dame an ihren Platz. Eingeleitet werden diese Figuren, und das ist neu für die Zeit, durch Führungssignale – dem Annoncieren, wie Gottfried Taubert im „Rechtschaffenden Tanzmeister“ schreibt. Die Schritte auf dem Z selbst sind nicht festgelegt, dies ist der Kunstfertigkeit des jeweiligen Tänzers überlassen, den Rahmen gemäß seinen technischen Fähigkeiten auszufüllen und sich zu präsentieren. Was nebenbei dazu führte, dass ich in der Fortgeschrittenengruppe jede Menge neuer Barockschritte lernte, die man hier einsetzen kann. Nur leider wurden die Schritte aus Zeitmangel nicht genug eingeübt, damit sie sich setzen konnten. Jadwiga hatte die Gruppe in Anfänger und Fortgeschrittene geteilt – was beim Menuett sehr sinnvoll ist. Wer als Anfänger nach so einem Wochenende den Menuettgrundschritt so gut beherrscht, dass er ihn nicht bis zum nächsten Workshop wieder vergisst, hat schon viel mitgenommen. Und zur Entspannung gab es dann noch zwei Country Dances aus der Sammlung Playford: „Nobody’s Jig“ und „Lull me beyond Thee“.



Tags: Barock | Workshop | Tanz

Weiterlesen...


 
Seite 9 von 12